Gartentraktoren – Auswahl und Eigenschaften

Gartentraktoren finden heute nicht nur in Betrieben der professionellen der Garten und Landschaftspflege Anwendung. Auch Hobby-Gärtner mit umfangreichen Rasenflächen setzen auf die komfortablen Gartengeräte. Je nach Anwendungsbereich eignen sich die unterschiedlichen Typen der Gartentraktoren. Im Allgemeinen findet eine Unterscheidung in Aufsitzmäher, Frontmäher (Rider), Rasentraktoren und Kleintraktoren statt.
Das hervorstechendste Markmal der Gartentraktoren ist die Ausstattung mit einem Fahrersitz. Von diesem aus können die Geräte per Hand komfortabel bewegt werden. Dementsprechend sind sie in puncto Ausstattung und Motorisierung herkömmlichen Rasenmähern deutlich überlegen. Die Motorleistung liegt typischerweise zwischen 10 und 25 (Rasentraktoren) bzw. 50 (Kleintraktoren) PS. Weitere allgemeine Merkmale sind eine hohe Schnittbreite sowie bei Rasen- und Kleintraktoren Erweiterungsmöglichkeiten für andere Aufgabenbereiche.

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Aufgabenbereich Rasenpflege

Für Rasenflächen ab 400 Quadratmetern lohnen sich Aufsitzmäher. Sie bieten Gärtnern eine komfortable Möglichkeit des Rasenmähens in Kombination mit hoher Wendigkeit und Fahrspaß im heimischen Garten. Sie sind die Alternative für Menschen, welche auf das Schieben eines herkömmlichen Rasenmähers verzichten möchten. Die Funktionen umfassen vielfach u.a. Einstellung der Schnitthöhe sowie Entladung des Fangbehälters vom Sitz aus. Aufsitzmäher sind daran zu erkennen, dass ihre Motoren typischerweise unter dem Sitz angebracht sind. Ein Sonderfall in dieser Typenklasse sind die „Zero-Turn-Mower“, welche keinen Wendekreis benötigen.

Die nächsthöhere Klasse sind Frontmäher, auch Rider genannt. Sie stellen eine Mischung aus Aufsitzmähern und Gartentraktoren dar. Frontmäher sind stärker motorisiert als Aufsitzmäher, bieten Gartenfreunden jedoch eine ausgesprochen hohe Wendigkeit. Das Mähwerk ist vorne vor dem Fahrersitz angebracht, was ein enges Umfahren von Bäumen, Sträuchern und anderen Engstellen ermöglicht. In dieser Klasse sind auch Modelle mit Allradantrieb verfügbar.

Ab 800 Quadratmetern Rasenfläche bieten sich Rasentraktoren an. Dank großer Schnittbreite und automatischem Fangsystem sind größere Flächen mit wenigen engen Hindernissen wie Fußball- und Golfplätze oder etwa Parkanlagen komfortabel in relativ kurzer Zeit zu pflegen. Vorteilhaft bei Rasentraktoren ist die Möglichkeit, sie mithilfe von Schneeräumschildern oder Kehrbesen auch für andere Aufgabenbereiche einsetzen zu können. Die Maschinen sind umfangreich ausgerüstet und bequem vom Fahrersitz aus bedienbar.

Spezialformen für die Rasenpflege sind Hochgras- bzw. Wiesenmäher. Sie sind für Flächen konstruiert, die sehr selten gemäht werden bzw. verwildert sind und auf denen auch kleine Sträucher entfernt werden müssen. Weitere Geräte mit Spezialfunktionen sind u.a. Mulchmäher.

Landschaftspflege und weitere Aufgabenbereiche

Die größte Klasse der Gartentraktoren sind Kleintraktoren. Diese werden häufig mit Diesel betrieben und bieten einen großen Funktionsumfang. Die Einsatzbereiche umfassen u.a. Bodenverarbeitung, Feldarbeiten bei Kleinbauern, Transport von Erdreich, Schneeräumung, aber auch Rasenpflege. Kleintraktoren besitzen bis zu 50 PS und werden in der Regel per Allrad angetrieben.

Die Übersicht macht die Bedeutung eines gut umrissenen Aufgabenbereiches deutlich. Ist dieser bekannt, kann der geeignete Gartentraktor aus der Vielfalt des Angebotes ausgewählt werden.

Zur Geschichte der Rasenmäher gibt es Informationen auf Wikipedia.

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